Konzert am 29. September 2013

S t i p e n d i a t e n k o n z e r t    am 29. September 2013, 17.00 Uhr Musikforum Katharinenkirche
Raphaela Gromes / München – Violoncello


Raphaela Johanna Gromes wurde 1991 als Tochter des Cellistenpaares Wilhelm Gromes und Astrid Hedler-Gromes in München geboren. Im Alter von vier Jahren erhielt sie ihren ersten Cellounterricht bei ihrer Mutter, zwei Jahre später auch am Klavier.

Seit ihrem siebten Lebensjahr trat sie regelmäßig mit ihren Eltern bei deren Konzerttourneen als “Nymphenburger Celloduo” auf, wo sie ihre erste Konzerterfahrung sammeln und ihre Bühnenpräsenz erproben konnte.

Raphaela Gromes’ erster großer Auftritt erfolgte im Herbst 2005, als die damals Vierzehnjährige das Cellokonzert von Friedrich Gulda aufführte, wonach sie von Publikum und Presse überschwänglich gefeiert wurde.

“Die blutjunge Cellistin Raphaela Gromes ist eine der schönsten, intensivsten musikalischen Begabungen, die ich seit langem getroffen habe”, urteilt Brigitte Fassbaender nach dem Richard Strauss Wettbewerb 2012, aus dem Raphaela Gromes als Gewinnerin hervorging. 2013 hatte sie ihr Debüt bei den Münchner Symphonikern mit dem Cellokonzert von A. Dvorak. Im Januar 2012 brachte sie ein für sie komponiertes Cellokonzert von Dominik Giesriegl zur Uraufführung und 2013 das Cellokonzert von Valentin Bachmann mit dem Philharmonischen Orchester Budweis unter der Leitung von David Svec.

Neben ihren Auftritten als Solistin widmet sie sich vor allem der Kammermusik. Zu ihren Kammermusikpartnern gehört ebenfalls der Pianist Julian Riem, mit dem sie regelmäßig konzertiert.

Zu ihrer Ausbildung zählen Meisterkurse bei namhaften Cellisten wie David Geringas, Làszlò Fenyö, Daniel Müller Schott, Kristin von der Goltz, Wolfgang Boettcher, Philippe Muller, Anner Bylsma, Wolfgang Emanuel Schmidt und Peter Bruns, bei dem sie von 2006 bis 2010 als Jungstudentin an der Mendelssohn-Bartholdy-Hochschule in Leipzig studierte. Nachdem sie ihr Abitur mit der Traumnote 1.0 bestanden hatte, begann sie im Herbst 2010 mit dem Cellostudium an der Musikhochschule in München bei Prof. Wen-Sinn Yang.

Seit 2012 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und wird von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert. Außerdem erhielt sie 2012 ein Stipendium der Hans und Eugenia Jütting Stiftung Stendal in Höhe von 8.000 Euro. Raphaela Gromes spielt ein Cello von Arthur Bay, welches sie bei ihm 2005 in Auftrag gegeben hatte.


Der Münchner Pianist Julian Riem studierte bei Michael Schäfer Musikhochschule in München und bei Michel Bèroff am Conservatoire National Supèrieur in Paris.

Julian Riem gewann internationale Klavierwettbewerbe in Modena, Madrid und Florenz und war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA.

Er spielt im “Velit Quartett” und im “Münchner Horntrio”, dem ein “Echo Klassik” für die beste Kammermusikeinspielung 2012 (19.Jh.), für die Aufnahme der Horntrios von Brahms, Ligeti und Koechlin bei Farao classics verliehen wurde.

Julian Riem wirkte bei Ton- und TV-Aufzeichnungen für verschiedene deutsche Sender, für das japanische NHK und das US- amerikanische npr mit. Er ist Lehrbeauftragter der Musikhochschule in München und am Augsburger Leopold Mozart Zentrum.

Programm des Abends:

  • Richard Strauss (1864-1949), Romanze für Violoncello und Klavier F-Dur

  • Richard Strauss (1864-1949) Sonate für Violoncello und Klavier F-Dur op.6 (1886)
    • Allegro con brio
    • Andante ma non troppo
    • Finale: Allegro vivo

PAUSE

  • Adrien-Francois Servais (1913-1976) Grande Fantaisie sur des motifs de Ì Opèra le Barbier de Sèville de Rossini, op. 6
  • Bohuslav Martinu (1890-1959) Variationen über ein Thema von Rossini
  • Mario Castelnuovo-Tedesco (1895-1968) Figaro aus dem “Barbier von Sevilla”




Nächstes Stipendiatenkonzert am Sonntag, den 27. Oktober 2013, Juliane Bergemann / Gitarre – Weimar



 
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