Konzert am 24. Januar 2016

S t i p e n d i a t e n k o n z e r t    am 24. Januar 2016, 17.00 Uhr Musikforum Katharinenkirche
Jan-Felix Schröder – Bariton / Berlin und Timur Enikeev / Klavier


Jan-Felix Schröder ist in Schleswig-Holstein geboren. Seit 2012 studiert er an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Berlin in der Gesangsklasse von Prof. Anneliese Fried und in den Liedklassen von Prof. Wolfram Rieger und Kammersänger. Prof. Thomas Quasthoff. Im Rahmen von Masterclasses begegnete er Prof. Karola Theill und Kammersänger Prof. Robert Holl.
Er war Bundespreisträger bei “Jugend Musiziert” (2011) und Finalist beim “Bundes-wettbewerb Gesang” in der Junior Kategorie (2014). Zu hören war er bisher vor allem in Berlin und Umgebung, mit Liedprogrammen u.a. in der Mendelssohn Remise am Gendarmenmarkt und im Lunchkonzert in der Berliner Philharmonie mit Liedern zu dem Thema “Dichterinnen – Lieder von Männern nach Gedichten von Frauen”. Er sang zudem in Oratorienaufführungen u.a. in der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche und in szenischen Projekten, wie der Theateraufführung “Germania. Eine Geisteraustreibung” in der Akademie der Künste.
Sein besonderes Interesse gilt dem Liedgesang. Zuletzt erarbeitete er eine performative Umsetzung der Dichterliebe unter dem Titel “knisternd zerstoben”, wobei er den Liederzyklus von Schumann szenisch darstellte, was im Sommer 2015 im Podewill in Berlin vorgestellt wurde.
Gefördert wird Jan-Felix Schröder mit einem Jütting-Stipendium der Hans und Eugenia Jütting Stiftung in Höhe von 8.000 Euro

Timur Enikeev begann seine Klavierausbildung mit fünf Jahren an der berühmten Uspenski-Musikschule in Taschkent (Uzbekistan), an der vor ihm schon viele berühmte Musiker ausgebildet wurden.
Sein Repertoire ist groß und vielseitig und reicht von Barock bis Moderne, wobei die Romantik den grössten Schwerpunkt in seinem Repertoire bildet. Als Solist hat er mit dem Usbekischen Staatlichen Symphonischen Orchester und dem Jugendorchester der Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg Werke von C. M. von Weber, S. Prokofiev, F. Liszt und F. Chopin aufgeführt. Weiterhin hat er sowohl als Solopianist, aber auch als Kammermusikpartner und Liedbegleiter von reputierten Musikern Erfahrung gesammelt. Er erhielt bereits mehrfache internationale Auszeichnungen, unter anderem als Preisträger des 3. und 5. Münchner Klavierpodiums der Jugend (2000 & 2004) und beim Tatarischen Musikwettbewerb (2001), sowie dem Usbekischen Musikwettbewerb (2003). Nach seinem Erfolg beim Münchner Klavierpoium wurde ein Fernsehportrait von ihm in seiner Heimatstadt Taschkent gedreht, produziert und ausgestrahlt.
Im Oktober 2006 begann er sein Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Markus Becker, welches er 2012 mit der Note 1,0 abschloss.
Er war Stipendiat des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now.

Programm des Abends:
Franz Schubert (1797-1828) An Sylvia aus Shakespears “Die beiden Edelleute von Verona”
An den Mond – Ludwig Heinrich Christoph Hölty
Ständchen – Ludwig Rellstab
aus: “Winterreise” – Wilhelm Müller
Erstarrung – Wilhelm Müller
Erster Verlust – Johann Wolfgang von Goethe
Frühlingstraum – Wilhelm Müller
Ihr Bild – Heinrich Heine
Die Post – Wilhelm Müller

Richard Strauss (1864-1949) Morgen – John Henry Machay
Breit` über mein Haupt dein schwarzes Haar – Adolf Friedrich Graf v. Schack
Ruhe meine Seele – Karl Friedrich Henkell
Zueignung – Hermann von Gilm zu Rosenegg


PAUSE


Robert Schumann (1810-1856) Dichterliebe – Heinrich Heine
  1. Im wunderschönen Monat Mai
  2. Aus meinen Tränen sprießen
  3. Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne
  4. Wenn ich in deine Augen seh
  5. Ich will meine Seele tauchen
  6. Im Rhein, im heiligen Strome
  7. Ich grolle nicht
  8. Und wüssten´s die Blumen
  9. Das ist ein Flöten und Geigen
  10. Hör ich das Liedchen klingen
  11. Ein Jüngling liebt ein Mädchen
  12. Am leuchtenden Sommermorgen
  13. Ich hab im Traum geweinet
  14. Allnächtlich im Traume
  15. Aus alten Märchen
  16. Die alten, bösen Lieder



Nächstes Stipendiatenkonzert: 28. Februar 2016, Fabian Lindner / Weimar – Viola



 
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