Konzert am 23. April 2017

S t i p e n d i a t e n k o n z e r t    am 23. April 2017, 17:00 Uhr Musikforum Katharinenkirche.
Maciej Jan Kułakowski – Violoncello / Danzig wird begleitet von Keiko Tamura – Klavier

Maciej Jan Kułakowski (geb. 1996 in Danzig) erhielt seinen ersten Unterricht in Alter von sechs Jahren bei Prof. Jadwiga Ewald in Danzig und setzte diesen als Jungstudent an der Hochschule für Musik in Mannheim bei Prof. Michael Flaksman fort. Derzeit studiert er bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt an der Universität der Künste Berlin und an der Akademie für Musik in Danzig bei Marcin Zdunik.
Maciej ist in vielen europäischen Ländern als Solist und Kammermusiker aufgetreten, unter der Leitung von Dirigenten wie Marek Pijarowski, Marek Moś, Wojciech. Rajski, Tadeusz Wojciechowski und Łukasz Borowicz. Im Juli 2010, 2011 und 2014 nahm er an der internationalen Veranstaltung „Morningside Music Bridge” in Calgary (Kanada) teil, wo er mit dem Calgary Symphony Orchestra das Cellokonzert h-moll von Antonín Dvořák aufführte. 2011 hatte Maciej die Ehre, beim Eröffnungskonzert des Europäischen Musikzentrums in Lusławice aufzutreten, wo er „Concerto Grosso für drei Cellos” zusammen mit der Sinfonia Juventus unter der Leitung von Maestro Penderecki spielte. Maciej engagiert sich sehr aktiv für die Kammermusik und spielte bereits zusammen mit Alfred Brendel, Arnold Steinhardt und Charles Neidich.
In den Jahren 2010, 2012 und 2013 erhielt er Stipendien des polnischen Ministeriums für Kultur und Nationales Kulturerbe und Nationales Kulturzentrum „Junges Polen”. Im Jahr 2014 gewann er den renommierten „Landgraf von Hessen Preis” beim Cello Festival in Kronberg für den vielversprechendsten Cellisten und den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb der Musikinterpretation der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts in Radziejowice, Polen. Seit 2014 erhält er ein Stipendium der Musikakademie in Liechtenstein. Am 19. September 2015 gewann Maciej Kułakowski den mit 5.000 Euro dotierten 2. Preis beim renommierten TONALi15 Musikwettbewerb in Hamburg. Im selben Jahr gewann er zusammen mit dem Klarinetten-Trio „Wiłkomirski” in Danzig den ersten Preis beim VII. Internationalen Brahms-Kammermusikwettbewerb in Danzig.
Maciej interessiert sich zudem für die Popmusik: Im Januar 2010 begleitete er das Kassaks Brass Ensemble bei der ihm gewidmeten Komposition „McKulak” von Tadeusz Kassak in der Baltischen Philharmonie. Als Mitglied des Wiłkomirski Trio nahm er eine CD mit Werken von Anton Arensky auf. Er spielt ein Charles Gaillard-Cello (1867) von der Stiftung Deutsche Stiftung Musikleben.
Er ist bereits im Jahr 2015 Stipendiat der Jütting-Stiftung gewesen und hat im November 2016 mit dem Trio Gdansk sein erstes Konzert in der Katharinenkirche gegeben. Im November 2016 erhielt er ein Jüttingstipendium in Höhe von 8.000 Euro und spielt heute nun zum zweiten Mal in der Katharinenkirche.

Keiko Tamura wurde in Japan geboren. Am Staatlichen Musikgymnasium Tokyo erhielt sie Klavier- und Kompositionsunterricht. Das darauf folgende Studium bei Eliza- und Conrad Hansen an der Musikhochschule Lübeck schloss sie mit dem Konzertexamen „MIT AUSZEICHNUNG” ab. Kammermusikunterricht erhielt sie bei Walter Levin, M. Pressler und V. Ashkenazy. 1990 wurde sie im Duo mit dem Cellisten Thomas Grossenbacher Preistraeger beim Internationalen Kammermusik-Concours „Vittorio Gui” in Florenz.
1998 und 2002 erhielt sie den Preis „BESTE KLAVIERBEGLEITUNG” beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau.
Keiko Tamura konzertiert in ganz Europa, den USA, Japan und Korea. Erfolgreiche Auftritte sowohl als Solistin (z.B.mit dem Tonhalle-Orchester Zuerich unter A.Jordan) wie auch als Kammermusik-Partnerin von D. Geringas,T. Tsutsumi, dem Artemis-Quartett oder dem Bartok-Quartett Budapest. Sie bildet zusammen mit dem Geiger Primoz Novsak und dem Cellisten Thomas Grossenbacher das „TRIO CALEIDOSCOPIO”.

Programm des Abends:
Franz Schubert (1797-1828) Sonata Arpeggione 1. Satz – Allegro Moderato
Eugène Ysaÿe (1858-1931) Sonata für Violoncello solo, opus 27 1. Satz – Lento e sempre sostenuto
Robert Schumann (1810-1856) Adagio und Allegro, opus 70

PAUSE

Krzysztof Penderecki (*1933) Capriccio per Siegfried Palm
Claude Debussy (1862-1918) Sonate für Violoncello und Klavier
  1. Prologue Lent
  2. Serenade. Moderement Anime
  3. Finale. Anime
Pablo de Sarasate Zigeunerweisen



Nächstes Konzert: 21. Mai 2017, Tamara Steinmetz / Weimar – Klarinette im Konzertforum Katharinenkirche um 17:00 Uhr.



 
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