Konzert am 29. April 2018

S t i p e n d i a t e n k o n z e r t    am 29. April 2018, 17:00 Uhr Musikforum Katharinenkirche.
Die Sopranistin Justyna Bluj aus Krakau präsentiert Arien und Lieder. Sie wird von Dominika Peszko am Klavier begleitet.


Justyna Bluj (Sopran) wurde am 24.03.1995 in Przemysl (Polen) geboren. Im Moment beginnt sie ihr letztes Studienjahr an der Musikakademie in Krakau in der Klasse von Dr. hab. Olga Popowicz. Seit Juni 2016 ist sie Mitglied der Opernakademie der Polnischen Oper in Warschau, wo sie sich durch den Unterricht von Eytan Pessen, Matthias Rexroth, Izabella Kłosińska und Olga Pasiecznik weiterentwickelt. Zudem hat sie an den Meisterkursen von Paul Plummer, Hedwig Fassbender, Arabella Cortesi, Neil Shicoff, Ewa Podleś, Ryszard Karczykowski, Piotr Beczała und Stefania Toczyska teilgenommen. Sie hatte bereits bei folgenden Veranstaltungen Auftritte: „Wiesław Ochman und seine Gäste“ (Warthenau), „Das Treffen mit den Meistern: Olga Pasiecznik“ (Premissel), „Junge Talente: Warschau-Frankfurt-Transit“ (Frankfurt am Main) und Festspiele „Voice&Piano“ (Krakau). Im August 2017 hat sie mit Begleitung der Klavierspielerin Dominika Peszko die Uraufführung der ukrainischen Lieder von Oleksander Levycki gesungen. Im Februar dieses Jahres wurde sie von der Oper in Krakau eingeladen, an einem Musikprojekt teilzunehmen. Dabei sang sie die Lieder von Stanisław Moniuszko unter der Regie von Laco Adamik.
Ihr Debüt auf der Bühne war in 2015 in der Rolle der Dame in „Dido ed Eneas“ von H. Purcell. Sie hat auch in zwei Operntiteln auf der kleinen Bühne der Warschauer Oper gespielt und gesungen: „Cud albo Krakowiaki i Górale“ von J. Stefani und „O Królestwie Dnia i Nocy“ („Die Zauberflöte“ von W.A. Mozart für Kinder). Im Januar 2018 hat sie als die „Erste Dame“ in der Oper „Die Zauberflöte“ von W.A. Mozart in Krakau gesungen.

Dominika Peszko ist eine erfolgreiche Pianistin, Kammermusikerin, Korrepetitorin und Doktorin der Musikkunst. Sie ist Preisträgerin bei europäischen und weltweiten Musikwettbewerben als Solistin wie auch als Kammermusikerin und Stipendiatin des Ministers für Kultur und nationales Erbe (2011).
Das Musikstudium hat sie bei der Musikakademie Krakau in der Klavierklasse von Prof. Andrzej Pikul abgeschlossen. Die hohe Schule der Musikkunst hat sie perfektioniert, indem sie Meisterkurse bei weltberühmten Klavierspielern wie Paul Badura-Skoda, Kevin Kenner, Boris Berman oder Dina Yoffe besuchte. Seit 2015 ist Dominika Peszko Förderer eines Lehrprogramms für junge Talente der Opernakademie des Großen Theater –an der Staatsoper in Warschau.
Als Solistin hat Dominika Peszko in Weißrusslands Nationalphilharmonie in Minsk, im Internationalem Musikzentrum von Krzysztof Penderecki in Lusławice, im Geburtshaus von Fryderyk Chopin in Żelazowa Wola, im Fryderyk-Chopin-Museum in Warschau, in der Krakauer Philharmonie, in der Vorkarpaten-Philharmonie und in der Oppeln-Philharmonie Konzerte gegeben. Mit viel Leidenschaft arbeitete Dominika Peszko auch an Uraufführungen der experimentellen Musik, oft unter dem Einsatz von Multimedia-Technologie. Die Pianistin ist Mitglieder des Vereins „Muzyka Centrum“ für Musiker, die moderne Musik spielen. 2013 hat sie angefangen, bei der Vokal-Schauspielerischen Abteilung der Musikakademie in Krakau zu arbeiten.

Programm des Abends:
J. Haydn (1732-1809) „Misera chi m’aiuta/ Dove fuggo“ – Rezitativ und Arie der Rosina aus der Oper „La vera Costanza“
W. A. Mozart (1756-1791) „L’ho perduta“ – Kavatine der Barbarina aus der Oper „Die Hochzeit des Figaro“
W. A. Mozart (1756-1791) „Ah, chi mi dice mai“ – Arie der Donna Elvira aus der Oper „Don Giovanni“
Ch. W. Gluck (1714 – 1787) „Qual vita è questa mai/ Che fiero momento“ – Rezitativ und Arie der Eurydike aus der Oper „Orpheus und Eurydike“
K. Lubomirski (1813 – 1871) „Odgłos z nad Horynia“ – 4 Masurkas für Klavier – op. 19
F. Schubert (1797-1828) „Heidenröslein“ – Text: J. W. von Goethe – D 257
F. Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847 )„Andres Maienlied“ (Hexenlied) – Text: L. H. Hölty – op. 8 Nr 8
F. Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847) „Wenn sich zwei Herzen scheiden“ – Text: E. von Geibel – op. 99 Nr 5
E. Grieg (1843 – 1907) „Zur Rosenzeit“ – Text: J. W. von Goethe – op. 48 Nr 5
E. Grieg (1843 – 1907) „Ein Traum“ – Text: F. M. von Bodenstedt – op. 48 Nr 5

PAUSE

St. Moniuszko (1819 – 1872) „Prządka“ (Spinnerin) – Text: P. Maszyński – Śpiewnik domowy Nr 2
M. Karłowicz (1876 -1909) „Mów do mnie jeszcze“ (Sprich mit mir noch) – Text: K. Przerwa – Tetmajer – op. 10 Nr 1
M. Karłowicz (1876 – 1909) „Zasmuconej“ (Traurigkeit) – Text: K. Gliński – op. 1 Nr 1
I. J. Paderewski 1860 – 1941) „Polały się łzy“ (Mir flossen Tränen) – Text: Adam Mickiewicz – op. 18 Nr 1
I. J. Paderewsk i(1860 – 1941) „Nad wodą wielką i czystą“ (Über dem Wasser) – Text: Adam Mickiewicz – op. 18 Nr 4
K. Lubomirski (1813-1871) „Dolina Szwajcarska“ – Masurka für Klavier – op. 32
F. Chopin (1810 – 1849) Nocturne cis-moll – für Klavier – op.27 Nr 1 Larghetto
F. Cilea (1866 – 1950) „Ecco: respiro appena..Io son l’umile ancella“ – Arie der Adriana aus der Oper „Adriana Lecouvreur“
G. Puccini (1858 – 1924) „O mio babbino caro“ – Arie der Lauretta aus der Oper „Gianni Schicchi“
P. Tchaikovsky (1840 – 1893) „Otchego“ – Arie der Iolanta aus der Oper „Iolanta“
A. Dvořák (1841 – 1904) „Měsičku na nebi hlubokém“ – Arie der Rusalka aus der Oper „Rusalka“



Nächstes Konzert: 27.05.2018 Marta Lucjan, Violine, Alicja Miruk-Mirska, Violine, Magdalena Maier, Viola, Elżbieta Rychwalsk, Cello – Streichquartett / Kattowitz



 
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