39.800 € für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Jütting-Stiftung vergibt weitere Stipendien.

Vorstandschef Woltert bedankte sich bei Dr. Wollenberg. Die neuen Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats erhielten ihre Ernennungsurkunden.

Bild: Vorstandschef Woltert bedankte sich bei Dr. Wollenberg. Die neuen Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats erhielten ihre Ernennungsurkunden.

Stendal. Dass die Jütting-Stiftung junge Künstler aus Polen und Deutschland fördert, ist den Freunden klassischer Musik in der Hansestadt bestens bekannt. Denn die Nachwuchstalente, die sich beim jährlichen Ausscheid im November durchsetzen und einmalige Studienzuschüsse zwischen 4.000 und 8.000 € erhalten, müssen ihr Können in Kammerkonzerten unter Beweis stellen. Die Stiftung bereichert das Kulturleben der Altmarkmetropole jedes Jahr mit acht solcher Veranstaltungen im Musikforum Katharinenkirche. Ihr Wirken beschränkt sich aber nicht auf die Förderung der Musik. Ein weiteres Betätigungsfeld besteht in der Unterstützung von jungen Menschen aus dem Landkreis Stendal, die sich postgradual weiterbilden wollen, von polnischen Studenten der Fachhochschule Magdeburg-Stendal und von jungen polnischen ärzten im Landkreis Stendal. „In diesem gibt die Jütting-Stiftung 39.800 € für die wissenschaftliche Förderung aus”, freut sich Vorstandschef Heinz-Erhard Woltert. Kurz zuvor hatte der Vorstand eine gemeinsame Sitzung mit dem neuen Wissenschaftlichen Beirat abgehalten und drei weitere Förderungen beschlossen. Die neuen Stipendiaten sind:
Name Herkunft Fachrichtung monatliche Förderung
Aneta Kruk Polen Management 550 € während des Auslandssemesters an der FH Stendal
Ewa Kurzela Polen Wirtschaftswissenschaft 550 € während des Auslandssemesters an der FH Stendal
Alexander Röstel Deutschland Kunstgeschichte 750 €

Das Kuratorium unter Oberbürgermeister Klaus Schmotz hatte den Beirat am 27.05.2013 neu gewählt. Es tritt zweimal im Jahr zusammen, um eingehende Bewerbungen zu sichten und Vorschläge für die Vergabe der Stipendien zu erarbeiten. Das beratende Gremium ist interdisziplinär besetzt. Ihm gehören Dagmar Stolzenhain (Lehrerin am Winckelmann-Gymnasium), Dr. Joachim Franke (Biologe, vormals Leiter des Umweltamts des Landkreises Stendal), Prof. Dr. Gabriele Helga Franke (Dozentin für Psychodiagnostik an der FH Magdeburg-Stendal) und Dr. Andreas Trusen an (Chefarzt der Radiologie am Johanniter Krankenhaus). Im Rahmen der gemeinsamen Sitzung mit dem Vorstand erhielten die neuen Mitglieder des Beirats ihre Ernennungsurkunden. Vorstandschef Woltert bedankte sich zugleich bei Dr. Wollenberg. Er gehörte dem Gremium seit der Gründung der Stiftung im Jahr 1994 an und schied nun altersbedingt aus.



 
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