Neues Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats stellt sich vor.

Chefarzt Dr. Andreas Trusen konnte als neues Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats gewonnen werden.

Vorstandschef Heinz-Erhard Woltert (links) überreicht Dr. Andreas Trusen (rechts) seine Urkunde zur Ernennung als neues Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Jütting-Stiftung Stendal.

Bild: Vorstandschef Heinz-Erhard Woltert (links) überreicht Dr. Andreas Trusen (rechts) seine Urkunde zur Ernennung als neues Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Jütting-Stiftung Stendal.

Stendal. Die Hans und Eugenia Jütting – Stiftung unterstützt nicht nur Nachwuchsmusiker, sondern auch junge Wissenschaftler und Ärzte. Sie vergibt Stipendien an Hochschulabsolventen aller Fachrichtungen, die den überwiegenden Teil ihrer Schulausbildung in der Stadt oder im Landkreis Stendal genossen haben. Damit soll besonders Begabten die Möglichkeit verschafft werden, sich postgradual weiterzubilden. Der Wissenschaftliche Beirat der Stiftung sichtet und wertet zweimal im Jahr entsprechende Förderanträge aus. Er ist anlässlich der Sitzung des Kuratoriums im Mai personell neu besetzt worden. Ein neu berufenes Mitglied hat sich nun dem Vorstand der Stiftung vorgestellt: Dr. Andreas Trusen erhielt seine Ernennungsurkunde. Er ist Chefarzt der Radiologie im Johanniterkrankenhaus Stendal und zugleich ärztlicher Leiter des medizinischen Versorgungszentrums. Der aus Bayern stammende Arzt arbeitet bereits seit 10 Jahren in der Hansestadt. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter, die studieren bzw. absolvieren. Dadurch ist er mit Hochschulangelegenheiten befasst und auf seine neue ehrenamtliche Aufgabe eingestimmt. Zudem gibt es etwas, das ihn mit dem Stifter verbindet – beide haben an der McGill-Universität in Montreal (Kanada) gelernt. Trusen hat dort seine Famulatur (Ärztepraktikum) gemacht, Hans Jütting Nationalökonomie studiert.

Vorstandsmitglied Dr. Herbert Wollmann, selbst Arzt, freut sich über die Berufung eines Mediziners in das interdisziplinär besetzte Team des Wissenschaftlichen Beirats. Er hofft, dass durch die Vermittlung von Dr. Trusen die Förderung junger Kollegen zunimmt. Denn die Stiftung kann auch Stipendien für die Fortbildung angestellter Ärzte an medizinischen Einrichtungen in gemeinnütziger Trägerschaft in der Stadt und im Landkreis Stendal vergeben. Dazu ist es bisher aber kaum gekommen. Chefarzt Dr. Trusen erläutert die Hintergründe: “Assistenzärzte sind Mangelware. Daher besteht wenig Bereitschaft, sie für eine auswärtige Fortbildung freizustellen. Andernfalls fehlen sie bei der Patientenversorgung in der eigenen Klinik.” Gleichwohl will er die Fördermöglichkeiten in seinem Kollegium zur Sprache bringen.



 
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