„Liebesbotschaften – Gitarrenklänge der Romantik”.

Konzert der Jütting-Stipendiatin Juliane Bergemann.

„Liebesbotschaften – Gitarrenklänge der Romantik”. Konzert der Jütting-Stipendiatin Juliane Bergemann.

Bild: Jütting-Stipendiatin Juliane Bergemann. Konzert „Liebesbotschaften – Gitarrenklänge der Romantik” am 27. Oktober 2013.

Stendal. Am Sonntag, den 27.10.2013, präsentiert Juliane Bergemann um 17 Uhr im Musikforum Katharinenkirche „Liebesbotschaften – Gitarrenklänge der Romantik”. Die junge Musikerin aus Weimar bedankt sich damit für ein Stipendium in Höhe von 4.000 €, das sie von der Jütting-Stiftung erhielt. Auf dem Programm stehen Gitarrenwerke und originale Bearbeitungen auf einer romantischen Gitarre sowie der auf einer modernen Konzertgitarre.

Es erklingen Stücke aus dem Liederzyklus „Schwanengesang” von Franz Schubert (1797-1828). Der Komponist vertonte darin Gedichte von Ludwig Rellstab, Heinrich Heine und Johann Gabriel Seidl. Den Beinamen „Schwanengesang” erhielt die posthum veröffentlichte Sammlung, weil es sich um das letzte größere Werk Schuberts handelt. Die Werke sind ursprünglich für Klavier und Stimme gesetzt; Bergemann spielt Arrangements.

Caspar Joseph Mertz (1806-1856), dem ein weiterer Schwerpunkt des Abends gewidmet ist, hat hingegen Musik für die Gitarre komponiert. Er gilt als einer der wenigen namhaften Wiener Vertreter dieses Instruments im 19. Jahrhunderts. Er schrieb im Stile von Frédéric Chopins, Felix Mendelssohn Bartholdys und Robert Schumanns Klaviermusik, bearbeitete aber auch fremde Stücke, etwa einige Schubert-Lieder sowie mehrere Opernarien. Von ihm sind die Fantasie hongroise und die Lieder Romanze, Unruhe und Elegie zu hören.

Schließlich spielt Bergemann Musik zweier Komponisten aus Spanien, wo Gitarrenmusik eine besondere Bedeutung hat. Auf Francisco Tarrega (1852-1909) gehen die Recuerdos de la Alhambra (Erinnerungen an die Alhambra) zurück. Darin kommt die klassische Gitarren-Tremolo-Technik zum Einsatz, die fortgeschrittenen Spielern vorbehalten ist. Von Dionisio Aguado y García (1784-1849) ist das Rondo brillante op. 2 Nr. 2 zu hören. Aguado war ein enger Freund des bekannteren Komponisten Fernando Sor. Beide widmeten sich Werken und gaben auch gemeinsam Konzerte.

Karten für 5,00 € (ermäßigt: 2,50 €, Schüler und Studierende: 0,50 €) sind an der Abendkasse erhältlich.



 
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