OB stellt Jütting-Kuratorin Dr. Traufelder vor.

Stiftungsgremien sollen verjüngt werden.

Vorstandsvorsitzender Heinz-Erhard Woltert begrüßt die neue Kuratorin Dr. Steffi Traufelder und informiert über die Tätigkeit der Stiftung.

Vorstandsvorsitzender Heinz-Erhard Woltert begrüßt die neue Kuratorin Dr. Steffi Traufelder und informiert über die Tätigkeit der Stiftung.

Stendal. Oberbürgermeister Klaus Schmotz hat dem Vorstand der Jütting-Stiftung am Montag das neue Mitglied im Kuratorium, Dr. Steffi Traufelder, vorgestellt. Sie war bereits am 1. Juni in ihrer Abwesenheit in das Kontrollgremium gewählt worden, das traditionell mit Vertretern der Stendaler Bürgerschaft und Professoren aus dem angloamerikanischen Raum besetzt ist. Traufelder folgte auf Dr. Klaus-Jürgen Mörs, der im Januar 2014 verstorben war.
Die kaufmännische Geschäftsführerin der IHU Geologie und Analytik GmbH stammt aus der Hansestadt. Sie besuchte die POS Comenius und die EOS Winckelmann, bevor sie 1988 ihr Chemie-Studium in Jena aufnahm. Es folgten eine Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin und eine Promotion an der dortigen Universität, später Lehr- und Forschungsarbeiten an der Fachhochschule Magdeburg-Stendal sowie an der Otto-von-Guericke-Universität. Seit dem Jahr 2000 ist Dr. Traufelder in der Wirtschaft tätig. Vor ihrem Wechsel zur IHU war sie Laborleiterin in Premnitz bei Rathenow.
Aufgrund ihrer Funktion als Jurorin beim Wettbewerb “Jugend forscht” zeigte die neue Kuratorin sofort Interesse an der Arbeit der Stiftung, die wissenschaftlichen und musikalischen Nachwuchs fördert. Allein in diesem Jahr werden voraussichtlich Stipendien in Höhe von 108.500 € vergeben. Die Mittel stammen aus den Erträgen des Stiftungskapitals von ca. 13 Millionen US-Dollar, einem der größten in Sachsen-Anhalt.
Mit Dr. Traufelder beginnt ein Prozess der Verjüngung der Stiftungsgremien. Im nächsten Jahr wird voraussichtlich ein Hochschullehrer aus London in das Kuratorium aufgenommen. Außerdem gibt Heinz-Erhard Woltert sein Amt als Vorstandsvorsitzender 2016 nach langer und verdienstvoller Tätigkeit aus Altergründen ab; ein Nachfolger steht noch nicht fest.



 
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