Volksstimme vom 23. Mai 2017

Mit der Klarinette geht es in den Sommer. Tamara Steinmetz aus Weimar gab gestern Nachmittag in der Katharinenkirche ihr Jütting-Stipendiatenkonzert

Die Klarinettistin Tamara Steinmetz, am Klavier begleitet von Anna Khomichko, gab gestern Nachmittag ihr Stipendiatenkonzert in der Marienkirche.
Foto: Gerhard Draschowski

Stendal (dly) • Im November vergangenen Jahres hatte Tamara Steinmetz ein 8000 Euro-Stipendium der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung bekommen, gestern nun gab es das damit verbundene Stipendiatenkonzert in der Stendaler Katharinenkirche. Damit läutete die Klarinettistin aus Weimar, die am Klavier von Anna Khomichko begleitet wurde, die Sommerpause der Jütting-Konzerte ein.
Die aus Hermeskeil in Rheinland-Pfalz stammende Künstlerin spielt seit ihrem achten Lebensjahr Klarinette, seit drei Jahren studiert sie dieses Instrument an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar.
Für ihren Auftritt in Stendal hatte die 1995 geborene Tamara Steinmetz unter anderem dem weitgehend unbekannten italienischen Klarinettisten Luigi Bassi (1833-1871) ausgewählt, der für sein – und damit auch ihr – Instrument 27 Stücke geschrieben hatte, darunter 15 Fantasien über Opern. Gestern spielte sie die Fantasia da Concerto su motivi del „Rigoletto“ di Giuseppe Verdi. Es folgten Stücke von Johannes Brahms und moderne von Jürg Baur und Francis Poulencs.



 
Seitenanfang