Das mitteralterliche Uenglinger Stadttor

Bild: Das mitteralterliche Uenglinger Stadttor.

Um 1165 durch brandenburgischen Markgrafen “Albrecht der Bär” gegründet, entwickelte sich Stendal im Mittelalter, beflügelt durch den lebendigen Handel und die Mitgliedschaft im Hansebund, zu einem blühenden Gemeinwesen. Von der ruhmreichen Geschichte Stendals und der sie umgebenden „alten Mark” künden noch immer zahlreiche historische Gebäude der Altstadt: Das beeindruckende Marktplatzensemble mit Rathaus, der Ratskirche St. Marien und dem stattlichen Roland vor der alten Gerichtslaube, die beiden noch erhaltenen, repräsentativen Stadttore, der Dom St. Nikolaus mit seinen restaurierten, kostbaren Glasmalereifenstern oder die heute als stimmungsvolles Musikforum genutzte Klosterkirche St. Katharinen sind Juwelen der norddeutschen Backsteingotik.

Markt mit Ensemble des Rathauses und der Stadt- und Bügerkirche St. Marien

Bild: Markt mit Ensemble des Rathauses und der Stadt- und Bügerkirche St. Marien.





Neben dem regionalgeschichtlichen Altmärkischen Museum, welches seine Exponate in ehemaligen Klostergebäuden zeigt, informiert das Winckelmann-Museum in Dauer- und thematischen Sonderausstellungen über das Leben und (Nach-) Wirken von Johann Joachim Winckelmann, des Stendaler Schumachersohns und später weltweit geachteten Begründers der klassischen Kunstwissenschaften.

Heute hat Stendal etwa 36.000 Einwohner und zeigt als Zentrum der Altmark sowohl historische als auch moderne Facetten. Als attraktiver Wohn- und Gewerbestandort liegt es schnell erreichbar an der Bahnhochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Berlin und Hannover (jeweils ca. 60 Minuten Fahrzeit).

 
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