Hans und Eugenia Jütting Stiftung

Stipendiatenkonzert der Jütting-Stiftung am 23. Februar 2020

Joanna Jaworowska, Gesang / Freiburg wird begleitet von Aleksandra Jabłczyńska / Klavier

Elisabeth Pauline Dinter Die polnische Mezzosopranistin Joanna Jaworowska studierte zunächst B.A. Orgel und B.A. Chorleitung an der „Uniwersytet Muzyczny Fryderyka Chopina“ in Warschau und schloss die Studien mit Auszeichnung ab. Außerdem studierte sie B.A. Kirchenmusik an der Musikhochschule Freiburg. Im Jahr 2016 nahm Joanna Jaworowska ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Regina Kabis auf.
Als Solistin sang Joanna Jaworowska bereits bei etlichen Projekten und Konzerten. An der Musikhochschule Freiburg wurde sie nach Vorauswahlen für die Solopartien in verschiedenen oratorischen Werken ausgewählt, wie u.a der Mätthaus-Passion, der Johannespassion, der h-Moll Messe, dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach sowie dem Dixit Dominus von G. F. Händel oder Elias und Walpurgisnacht von F. Mendelssohn Bartholdy. Dabei arbeitete sie mit bekannten Dirigenten wie Ton Koopman, Morten Schuldt-Jensen, Frank Markowitsch und Wolfgang Schäfer zusammen.
Regelmäßig ist sie darüber hinaus als Solistin in Konzerten in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Polen zu hören. So sang sie u.a. bereits die Solopartien in G. Rossinis Petite messe solennelle, Mozarts Requiem und C. P. E. Bachs Magnificat. Neben dem Oratoriengesang ist die Oper ihr Schwerpunkt. So agierte sie u.a. in der Rolle der Mirabelle in Honeggers „Les Aventures du Roi Pausole” und als zweite Hexe in Purcells „Dido and Anaeas”. Außerdem tritt sie regelmäßig mit professionellen Ensembles wie der Vokalakademie Berlin, dem Anton Webern Chor Freiburg und der Capella Sacra aus Frankreich auf.
Im Oktober 2019 gewann sie den 1. Preis beim VI. Internationalen Giulio Perotti Gesangswettbewerb in Ueckermünde. Sie ist Stipendiatin der Adelhausen-Stiftung Freiburg und erhielt 2019 ein Stipendium der Hans und Eugenia Jütting Stiftung für besonders begabte Musikstudenten.

Aleksandra Jabłczyńska
Die Pianistin Aleksandra Jabłczyńska wurde 1990 in Polen geboren und gehört heute zu den begabtesten jungen Musikern ihres Landes.
Ausgebildet an einer Spezialmusikschule und am Musikgymnasium „Karol Szymanowski“ in Breslau wurde sie schon während der Schulzeit mehrfach bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet.
Sie gewann den 1.Preis beim XVII Internationalen J.S.Bach Wettbewerb in Polen, den 1.Preis des Internationalen Klavierwettbewerbs Vila de Capdepera in Spanien, den 3.Preis des Internationalen Klavierwettbewerbs in Enschede/ Niederlande.
Nach dem Abitur ging Aleksandra Jabłczyńska 2009 nach Deutschland, um in der Klavierklasse von Prof.Elza Kolodin an der Musikhochschule in Freiburg zu studieren.
2015 erspielte sie den 3.Preis des Internationalen Jose Iturbi Wettbewerb in Valencia. Daraufhin spielte sie zahlreiche Konzerte in Spanien, Portugal, Polen, Frankreich und Italien.
2018 schloss sie Ihr Studium in Freiburg mit dem Konzertdiplom ab. Ergänzend studiert sie an der Accademia Pianistica Internazionale Incontri col Maestro in Imola/ Italien bei Prof. Boris Petrushansky.
Weitere künstlerische Impulse verdankt sie den Meisterkursen der Professoren Joaquin Soriano, Piotr Paleczny, Andrzej Jasinski, Grigory Gruzman und Dimitri Alexeev. Neben Soloabenden und Konzerten mit Orchester spielt Aleksandra Jabłczyńska häufig Kammermusik in verschiedenen Formationen und gibt ihr Wissen und Können mit großer pädagogischer Begeisterung weiter. 2015 bis 2018 war sie Assistentin in der Klavierklasse von Prof. Elza Kolodin an der Musikhochschule Freiburg.



Programm des Abends:

Georg Friedrich Händel (1685-1759) Arie des Serses Crude furie aus „Serse“

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Arie des Cherubinos Voi che sapete aus „Le nozze di Figaro“

Clara Schumann (1819-1896) aus 6. Lieder op.13: Ich stand in dunklen Träumen. Sie liebten sich beide. Der Mond kommt still gegangen

Karol Szymanowski (1882 - 1937) aus 4. pieśni op.41: Moje serce. Młody królewicz

Richard Strauss (1864-1949) Arie des Octavians Wie du warst, wie du bist! aus „Der Rosenkavalier“

Johann Strauss (1825-1899) Arie des Orlofsky Ich lade gern mir Gäste ein aus „Die Fledermaus“

PAUSE


Stanisław Moniuszko (1819–1872) Arie der Jadwiga Dumka Jadwigi aus „Straszny dwór“

Frédéric Chopin (1810-1849) aus Pieśni op.74: Życzenie Piosnka litewska

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Arie der Dorabella Ah, scostati.. Smanie implacabili aus „Cosi fan tutte“

Manuel de Falla (1876-1946) aus Siete Canciones populares Espanolas: El pano moruno. Seguidilla murciana

G. Rossini (1792-1868) Arie der Rosina Una voce poco fa aus „Il Barbiere di Siviglia”

Franz Lehár (1870-1948) Lied – Csárdás der Ilona Hör ich Cymbalklänge aus „Zigeunerliebe“>



Nächstes Konzert: Lisanne Traub, Fagott / Detmold, am Sonntag, 22. März 2020 um 17:00 Uhr