Hans und Eugenia Jütting Stiftung

Stipendiatenkonzert der Jütting-Stiftung am 20. Februar 2022 um 17:00 Uhr im Musikforum Katharinenkirche

Marvin Stark | Viola / Lübeck wird am Klavier von Lucas Huber Sierra begleitet.

Marvin Stark wurde 1999 in Halle (Saale) geboren und begann mit 5 Jahren am Konservatorium „Georg Friedrich Händel“ Violine zu spielen. 2012 wechselte er zur Bratsche und wurde ab 2014 von Prof. Erich Wolfgang Krüger und Prof. Ditte Leser an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar unterrichtet. Mit 16 Jahren setzte er seine musikalische und schulische Laufbahn am Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik „Franz Liszt“, dem Musikgymnasium Schloss Belvedere, in der Klasse von Prof. Florian Richter sowie in der Klasse Prof. Erich Wolfgang Krüger / Prof. Ditte Leser fort. Seit Oktober 2019 studiert Marvin Stark Bratsche bei Prof. Pauline Sachse an der Musikhochschule Lübeck. Weitere musikalische Impulse erhielt er unteranderem von Prof. Thomas Selditz, Prof. Nils Mönkemeyer, Prof. Ulrich Knörzer, Prof. Danusha Waskiewicz, Prof. Hartmuth Rohde, Prof. Thomas Riebl, Prof. Gerhard Schulz sowie Prof. Barbara Westphal.
Marvin Stark nahm an mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben erfolgreich teil. So erhielt er zum Beispiel 2019 zum dritten Mal einen Ersten Bundespreis bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“, einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben für herausragende Leistung sowie 2020 den Nachwuchspreis der Chursächsischen Philharmonie und einen Zweiten Preis bei der „International Kings Peak Competition“. Er konzertierte bereits mit 13 Jahren solistisch mit Orchester und seitdem mehrfach im europäischen und asiatischen Ausland, in renommierten Konzerthäusern wie zum Beispiel der Berliner Philharmonie, dem Wiener Musikverein, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Festspielhaus Baden-Baden oder dem Konzerthaus Berlin, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, in Konzertreihen wie dem „Brahms-Festival“, „Young Euro Classic“ und den „Festspielen Mecklenburg-Vorpommern“, bei den Lunchkonzerten der Berliner Philharmoniker sowie 2021 zusammen mit den Bergischen Symphonikern beim „Marler Debüt“ und „Jugend brilliert“.
Der Bratschist ist Mitglied in bundesweiten und internationalen Auswahlensembles wie der Deutschen Streicherphilharmonie und den LGT Young Soloists. Er konzertierte von 2014 bis 2021 auf einem Instrument des Deutschen Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben und darf nun auf einer wertvollen Viola der Gebrüder Voller von circa 1900 spielen, welche ihm von einem Wiener Mäzen treuhändisch zur Verfügung gestellt wird.

Lucas Huber Sierra wuchs als Sohn deutsch-kolumbianischer Eltern in Madrid auf und begann in seinem zehnten Lebensjahr mit dem Klavierspiel. Zu seinen wichtigsten Lehrern gehörte dort der spanische Konzertpianist Eduardo Fernández. Anschließende Studien führten ihn an die Hochschule für Musik und Tanz in Köln, wo er seinen Bachelor of Music bei Prof. Josef Anton Scherrer abschloss. Derzeit studiert er im Master of Music bei Prof. Konrad Elser an der Musikhochschule Lübeck.
Prägende Impulse erhielt er zusätzlich durch die Zusammenarbeit mit den Pianisten Claudio Martínez Mehner und Nina Tichman, Fabio Bidini, Pierre-Laurent Aimard, Imre Rohmann und Anthony Spiri, bei dem er mehrere Jahre Kammermusikunterricht hatte.
Lucas Huber Sierra ist leidenschaftlicher Kammermusiker und Liedbegleiter. Bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr lernte er zusätzlich Violoncello und war in verschiedenen Jugendorchesterprojekten in Spanien engagiert. Der mehrfache Bundespreisträger von Jugend Musiziert konzertierte bereits in vielen wichtigen Sälen Spaniens.
2017 spielte er mit den Duisburger Philharmonikern Ravels Konzert für die linke Hand mit großem Erfolg. Außerdem wirkte er als Gast am Theater Bonn für die Produktion „Penthesilea“ von Othmar Schoeck mit. Von seinem Spiel liegen mehrere Rundfunkaufnahmen vor, unter anderem beim Deutschlandfunk.

Programm des Abends:

Franz Benda (1709-1789) Sonate c-Moll (LeeB 3.137)

  1. Adagio
  2. Allegro moderato

Karol Szymanowski (1882-1937) | „Sérénade de Don Juan“ aus Masques, op. 34

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) Sonate für Viola und Klavier, op.147

  1. Moderato
  2. Allegretto
  3. Adagio






Den Termin des nächsten Konzerts entnehmen Sie bitte unseren Ankündigungen. Danke.