Hans und Eugenia Jütting Stiftung

Pressemitteilung


Der Pianist Igor Levit wurde in das Kuratorium der Jütting-Stiftung gewählt

Stendal. Die Jütting-Stiftung fördert seit 25 Jahren talentierte junge Musiker. Einer davon war Igor Levit. Er erhielt 2004 ein Stipendium über 7.500 € und gab am 30.01.2005 sein Gastkonzert im Musikforum Katharinenkirche. Mittlerweile ist Igor Levit zu einem der erfolgreichsten Pianisten avanciert. Die Jütting-Stiftung berief ihren ehemaligen Stipendiaten nun in das Kuratorium. Das Gremium wählt, berät und überwacht den Vorstand.

Igor Levit wurde 1987 im russischen Nischni Nowgorod geboren. Er begann das Klavierspiel mit drei Jahren. Seine Familie zog 1995 nach Hannover um. Dort nahm Levit das Musikstudium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien auf. Seine Lehrer waren u.a. Karl-Heinz Kämmerling, Matti Raekallio und Bernd Goetzke. Nach dem Examen im Jahr 2010 begann eine fulminante Solistenkarriere.

Levit konzertierte in Europa, den USA und Israel. Er errang zahlreiche Auszeichnungen. Aufsehen erregte der aus einer jüdischen Familie stammende Pianist 2018, als er seinen Echo Klassik-Preis aus Protest gegen die Ehrung einer antisemitischen Rapperband im selben Wettbewerb zurückgab. Im September 2019 erhielt er den Opus Klassik Preis und widmete ihn den Opfern von Halle. Zum Wintersemester 2019/2020 wurde Levit zum Professor für Klavier an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, seiner alma mater, berufen.

Igor Levit

Die Jütting-Stiftung in Stendal fördert seit 25 Jahren Nachwuchsmusiker, darunter auch Igor Levit. Der Stipendiat von damals ist mittlerweile zum Starpianisten aufgestiegen. Er wurde jetzt in das Kuratorium der Stiftung berufen.