Hans und Eugenia Jütting Stiftung

Pressemitteilung


Über 130.000 € für Musik und Wissenschaft bewilligt

Stendal. Am Wochenende billigte das Kuratorium der Jütting-Stiftung für das Jahr 2022 Förderungen junger Musiker und Wissenschaftler i.H.v. 132.500 Euro. Der Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Klaus Schmotz tagte erstmals in seiner Geschichte online. Ohne diese gesetzliche Möglichkeit hätte das Gremium, das paritätisch mit Personen aus der Stendaler Bürgerschaft und mit Wirtschaftsprofessoren aus dem angloamerikanischen Sprachraum besetzt ist, wegen der Pandemie nicht zusammentreten können.
Ulf Drewes berichtete zunächst für den Vorstand aus der Arbeit der Stiftung im letzten Jahr. Wegen Corona mussten die meisten Konzerte der bereits geförderten Musiker im klassischen Bereich ausfallen und die Wahl der neuen Stipendiaten verschoben werden. Der Musikschulpreis entfiel. Immerhin konnte die musikalische Förderung im Rahmen eines Pilotprojekts erstmals auf den Bereich der Popularmusik ausgeweitet werden. Dafür standen 12.000 € bereit. Die wissenschaftliche Förderung blieb mit 55.350 € stabil.
Anschließend erläuterte Professor Dr. Gunter Dufey für den Finanzbeirat die neuen Strategien der Anlagepolitik. Durch die Pandemie seien die Erträge bei Festanleihen und Grundstücksgeschäften weiter eingebrochen, sodass man sich mehr auf Aktien konzentrieren wolle. Trotz der Einbrüche am Kapitalmarkt könne die Arbeit der Stiftung so fortgesetzt werden, auch mithilfe der Auflösung von Rücklagen.
Schließlich berief das Kuratorium Professor Dr. Wolfgang Patzig und Professor Dr. Markus Poschke für weitere 5 Jahren zu seinen Mitgliedern.

Dr. Michael Steenbuck
Sprecher der Jütting-Stiftung Stendal