Hans und Eugenia Jütting Stiftung

Pressemitteilung


Deutsche Bahn ehrt Hans und Eugenia Jütting

Stendal. Wer künftig mit der Bahn nach Stendal reist, wird unter anderem von Hans und Eugenia Jütting begrüßt. Das Konterfei der beiden Ehrenbürger ziert den neuen Tunnel am Hauptbahnhof. In den letzten zwei Jahren ließ die Deutsche Bahn die Stationen für 26 Millionen Euro sanieren. Dabei wurden die Bahnsteige 2/3 und 4/5 erhöht und ein neuer Tunnel mit Aufzügen bzw. einer Rampe errichtet, um einen barrierefreien Zugang zu gewährleisten. Die neue Verbindung zwischen dem Empfangsgebäude und der Lüderitzer Straße löst den über 100 Jahre alten und mittlerweile baufälligen Röxer Tunnel ab, der im Laufe des Jahres 2022 zurück gebaut werden soll. Reisende und Bürger hatten die Möglichkeit, zwischen mehreren Entwürfen für die farbliche Gestaltung des Tunnels zu wählen. Zuletzt konnte sich der Vorschlag durchsetzen, dass Personen abgebildet werden, die für die Stadtgeschichte von Bedeutung sind.

Wer künftig mit der Bahn nach Stendal reist, wird unter anderem von Hans und Eugenia Jütting begrüßt. Das Konterfei der beiden Ehrenbürger ziert den neuen Tunnel am Hauptbahnhof.

Wer künftig mit der Bahn nach Stendal reist, wird unter anderem von Hans und Eugenia Jütting begrüßt. Das Konterfei der beiden Ehrenbürger ziert den neuen Tunnel am Hauptbahnhof.

Über einen QR-Code, der neben den Zeichnungen angebracht ist, kann man Informationen über die Protagonisten abrufen. Motive aus dem Wald zieren die Zwischenräume. Neben Hans und Eugenia Jütting, die zur Sicherung der baufälligen Katharinenkirche und ihrem späteren Umbau zum Musikforum maßgeblich beigetragen haben und mit ihrer Stiftung junge Musiker und Wissenschaftler fördern, wurden noch folgende Persönlichkeiten geehrt: Johann Joachim Winckelmann (Begründer der klassischen Altertumsforschung und berühmtester Sohn Stendals), Adam Ileborgh (Mönch und Orgelmusiker), Dr. Erika Drees und Hans-Peter Schmidt (Bürgerrechtler in der Zeit der Wende), Frieda Menshausen-Labriola (Malerin), Marie Judith Faucher (Begründerin der Klosterschule St. Katharinen), Dietrich von Portitz alias Kagelwitt (Erzbischof), Irina Kurschunow (Schriftstellerin und Drehbuchautorin), Luise Mewes (Dichterin) und Dr. Friedrich Hermann Haacke (Arzt während der Choleraepidemie).