Hans und Eugenia Jütting Stiftung

Musikschulpreis 2021

Ausschreibungsunterlagen und Anmeldeformulare



24. Musikschulpreis

Ausschreibungs-Unterlagen

Anmeldung zum Musikschulpreis

Beschreibbare Anmeldung

Besonderheiten 2021 unter Pandemiebedingungen



Durchführung des Wettbewerbes unter Pandemiebedingungen


Der Musikschulpreis findet in diesem Jahr mithilfe von Aufnahmen statt. Hierfür bitte bis 26.2.2021 einen USB-Stick an die Geschäftsstelle der Jütting-Stiftung senden. Die Beratung der Teilnehmer*innen wird über das Telefon erfolgen.


Die Jury trifft sich, wenn möglich, in Stendal vor Ort, um die Aufnahmen anzuschauen und zu bewerten. Wenn dies nicht erlaubt ist, werden die Aufnahmen vervielfältigt und ebenfalls per USB-Stick an die Juroren versandt, die sich die Aufnahmen anschauen und sich zu einer digitalen Sitzung zusammenfinden. Mit der Unterschrift unter der Anmeldung erklären sich die Erziehungsberechtigten mit der Vervielfältigung nur für o.g. Zweck einverstanden.

Zur Erstellung der USB-Sticks hier einige Hinweise für Teilnehmerinnen und Teilnehmer


Was wird benötigt zum Erstellen einer Video-Audio-Aufnahme der zu wertenden Stücke:

  • Vorrunde am Freitag, 05. und Sonnabend, 06. März 2021 im Adam-Ileborgh-Haus. Vorzutragen sind mindestens zwei vollständige Werke oder vollständige Sätze aus mindestens zwei Epochen. Spieldauer: maximal 15 Minuten
  • Endrunde am Sonntag, 07. März 2021 im Musikforum Katharinenkirche. Vorzutragen sind mindestens zwei vollständige Werke oder vollständige Sätze aus verschiedenen Epochen; ein Werk muss aus einer Epoche sein, die nicht in der Vorrunde gespielt wurde. Spieldauer: maximal 10 Minuten
  • Ein genügend großer Raum mit den nötigen Instrumenten, der das Musizieren gemäß den bestehenden Bestimmungen (Abstand, Lüftung etc.) erlaubt
  • Eine Videokamera, die auch Ton aufzeichnet, am besten auf einem Stativ (zur Not reicht ein Notenständer und Tape)
  • Wenn möglich ein externes Stereomikro (oder ein Paar Mikros, in geeigneter Weise positioniert), angeschlossen an die Kamera. Das erhöht meistens die Tonqualität
  • Eine Aufnahme, welche mit einem Smartphone erstellt wurde, wird von der Jury auch akzeptiert und wohlwollend bewertet
    • Was ist beim Aufnehmen zu beachten?


      Bitte tragt Eure Musik vor der Kamera und den Mikros so vor, als ob Ihr Euch vor der Jury befändet. Das Ganze soll so ehrlich wie möglich sein. Daher:

      • Abstandsregeln sind einzuhalten
      • Alle Spielenden müssen zu sehen sein
      • Bitte am Anfang Ansage Eures Namens, ob Vor- oder Endrunde, sowie das Musikstück, dass ihr spielt (damit die Jury Euch nicht verwechseln kann)
      • Keine Schnitte innerhalb eines Satzes
      • Kamera erst nach dem Stimmen starten
      • Möglichst keine Schwenks oder Zooms mit der Kamera, das bringt nur Stress und Unruhe
      • Keine nachträglich unterlegte Tonspur
      • Keine Nachbehandlung mit Hall, Effekten oder Beschriftung
      • Vorher Testaufnahmen machen und checken, ob Ton und Bild ok sind. Tonqualität ist wichtiger als Bild
      Anmerkung: Es geht hier nicht um die Erstellung eines visuell ausgefeilten und künstlerisch gestalteten Videos. Die Bilder dienen der Jury lediglich zur Vermittlung eines visuellen Eindrucks. Weniger ist mehr.

      Das Abspeichern


      Bitte die einzelnen Dateien in Vorspielreihenfolge eindeutig nummerieren, z.B.:

      Ordner Vorrunde - 01 Bach Adagio.mp4 | 02 Bach Allegro.mp4 | 03 Schostakowitsch komplett.mp4

      Ordner Endrunde - 04 Wieniawski Caprice.mp4 | 05 Wieniawski Romanze.mp4.

      Abspeichern auf einem ansonsten leeren USB-Stick | Diesen Stick eindeutig beschriften, mit Namen und Instrument, und fristgerecht versenden. Pro Wertung darf nur ein USB-Stick zugesandt werden.

      Hinweis: Dateien lassen sich bekanntlich auch im Web oder per E-Mail übertragen. Bitte habt Verständnis, dass wir das nicht zulassen. Zu groß ist die Gefahr, dass etwas durcheinandergerät, es sich nicht korrekt zuordnen lässt, dass die letzte Version nicht klar ist etc. Die Jury muss das “in der Hand” haben.

      Ausschreibung 2021



      I Trägerschaft und Aufgabe


      Der Musikschulpreis wird getragen von der “Hans und Eugenia Jütting-Stiftung Stendal”. Er findet als musikalischer Wettbewerb mit festlicher Preisverleihung in Stendal statt. Der Musikschulpreis dient der Erkennung und Förderung von besonderen musikalischen Begabungen an den öffentlichen Musikschulen des Landes Sachsen-Anhalt.


      II Zeitplanung und Teilnahmebedingungen


      Der 24. Musikschulpreis findet vom 05. bis 07. März 2021 im Adam-Ileborgh-Haus der Musik- und Kunstschule Stendal und im Musikforum Katharinenkirche statt.
      Anmeldeschluss: 31. Januar 2021
      Bei fristgerechtem Eingang der Anmeldung erhalten Sie bis 10. Februar eine Eingangsbestätigung per Mail.
      Teilnahmeberechtigt sind Kinder und Jugendliche, die Schüler an Mitgliedsschulen des LVdM Sachsen-Anhalt sind und zwischen 2003 und 2014 geboren sind. Bei Ensembles gilt das Durchschnittsalter.
      Die Wettbewerbsvorspiele sind öffentlich.


      III Wettbewerbskategorien und Anforderungen


      Der 24. Musikschulpreis 2021 wird für folgende Kategorien ausgeschrieben
      Solowertung

      1. Blasinstrumente
      2. Gitarre
      3. Klavier
      4. Streichinstrumente
      Ensemblewertung
      1. Klavier vierhändig
      2. Klavier und ein Streichinstrument
      3. Duo Kunstlied
      Der Wettbewerb wird in 2 Runden ausgetragen
      • Vorrunde am Freitag, 05. und Sonnabend, 06. März 2021 im Adam-Ileborgh-Haus. Vorzutragen sind mindestens zwei vollständige Werke oder vollständige Sätze aus mindestens zwei Epochen. Spieldauer: maximal 15 Minuten
      • Endrunde am Sonntag, 07. März 2021 im Musikforum Katharinenkirche. Vorzutragen sind mindestens zwei vollständige Werke oder vollständige Sätze aus verschiedenen Epochen; ein Werk muss aus einer Epoche sein, die nicht in der Vorrunde gespielt wurde. Spieldauer: maximal 10 Minuten
      Vorspielliteratur
      Das Vorspielprogramm kann frei gewählt werden und soll möglichst Originalwerke, d.h. Werke, die original für das jeweilige Instrument oder die jeweilige Besetzung geschrieben sind, enthalten.
      Bei der Programmauswahl für historisch jüngere Instrumente ist Epochenvielfalt durch Stilvielfalt zu ersetzen.
      Das Vorspielprogramm muss sowohl schnelle als auch langsame Sätze und ein Werk des 20./21. Jahrhunderts enthalten.

      1. Musik bis ca. 1650 (Renaissance, Frühbarock)
      2. Musik bis ca. 1750 (Barock)
      3. Musik bis ca. 1820 (Frühklassik, Klassik)
      4. Musik bis Anfang 20. Jahrhundert (Romantik, Impressionismus)
      5. Musik ab ca. 1910, erweitert tonal, rhythmusbetont (formstrenge Musik des 20. Jahrhunderts, Klassische Moderne, auskomponierter Jazz)
      6. Musik ab ca. 1910, Kompositionen, die in mindestens einer musikalischen Eigenschaft (z.B. tonal, thematisch, motivisch, metrisch, formal, spiel- oder gesangstechnisch oder in der Notation) in besonderer Weise von der Tradition des 19. Jahrhunderts oder der Klassischen Moderne abweicht.
      Für alle Kategorien gelten des Weiteren die Vorgaben an Werkauswahl und Besetzungen, die in der Ausschreibung 2021 “Jugend musiziert” festgelegt sind. Bei der Darbietung von Musik des 20./21. Jahrhunderts ist der Jury ein Leseexemplar des Notenmaterials für die Dauer des Wertungsvorspiels zur Verfügung zu stellen.
      Ein angemeldetes Wettbewerbsprogramm ist verbindlich. Wollen Wettbewerbsteilnehmer ihr Vorspielprogramm ändern, so muss die Programmänderung spätestens bis 01.03.2021 bei der Jütting-Stiftung schriftlich eingereicht werden. Eine nachträgliche Änderung muss nicht akzeptiert werden.


      IV Wertung


      Der Musikschulpreis verfolgt das Ziel, die künstlerische Leistung zu bewerten. Dabei spielt das Alter keine Rolle. Vielmehr ist die musikalische und spieltechnische Darstellung der vorgetragenen Werke maßgebend. Hierbei spielen insbesondere Kriterien wie künstlerische Gestaltung, Tonqualität, Spieltechnik, Texttreue, stilistisches Verständnis und Qualität des gemeinsamen Musizierens eine Rolle.
      Die Schwierigkeit der dargebotenen Werke oder das Auswendigspiel werden nicht eigens gewertet.


      V Jury


      • Eine drei- bis siebenköpfige Fachjury – bestehend aus anerkannten Hochschullehrern, die vom Musikalischen Beirat der Stiftung vorgeschlagen werden – wählt nach künstlerischen Gesichtspunkten bis zu fünfzehn Teilnehmer der Vorrunde in die Endrunde aus.
      • Die Jury bewertet nicht nach Punkten, stattdessen werden allen Vorrundenteilnehmern Beratungsgespräche angeboten, in denen jeder Teilnehmer eine verbale Einschätzung von der Jury erhält.
      • Die Entscheidungen der Jury sind unanfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


      VI Preise


      • Jeder Teilnehmer am Wettbewerb erhält eine Urkunde.
      • Für die Teilnehmer an der Endrunde stehen bis zu neun Preise zur Verfügung:
        • Erster Jütting-Preis: drei Preise zu je 750 €
        • Zweiter Jütting-Preis: drei Preise zu je 500 €
        • Dritter Jütting-Preis: drei Preise zu je 250 €
      • Nach Abschluss der Endrunde und einer Jury-Beratungspause werden die Preisträger bekanntgegeben und feierlich ausgezeichnet. Erste Jütting-Preisträger sind verpflichtet, eventuell einen Teil ihres Wettbewerbsprogramms abschließend darzubieten.


      Stendal, im September 2020
      Hans und Eugenia Jütting-Stiftung
      Schadewachten 48
      39576 Hansestadt Stendal
      Telefon: +49 3931 / 79 65 25
      eMail: kontakt@juettingstiftung.de
      Internet www.juettingstiftung.de

      Weitere Kontaktadresse (Austragungsstätte der Vorrunde)
      Musik- und Kunstschule Stendal
      Poststraße 4/5
      39576 Hansestadt Stendal
      Telefon: 49 3931/21 06 02
      eMail: ileborgh@stendal.de