Hans und Eugenia Jütting Stiftung

S t i p e n d i a t e n k o n z e r t: Doppelkonzert am 27. April 2025, um 17.00 Uhr Musikforum Katharinenkirche.
Eric Goitia Schmitt - Querflöte / Weimar und Nepomuk Kranz - Querflöte / Weimar werden beide auf dem Klavier von Imke Lichtwark begleitet.

Eric Goitia Schmitt wurde 2009 in Würzburg geboren und erhielt seinen ersten Flötenunterricht im Alter von sechs Jahren. Während seiner ersten Lehrjahre erzielte Eric Goitia Schmitt unter dem musikalischen Einfluss der Flötisten Barbara Steiner, Young-Zoo Albers und Mathias von Brenndorff zahlreiche Preise bei Jugend musiziert, wie erste Preise auf Regional- und Landesebene in der Solowertung 2018 und 2021, dem 2. Preis auf Bundesebene in der Duowertung Flöte und Klavier 2022 und einem 3. Preis beim Bundeswettbewerb mit einem Bläserquintett 2023.

Eric Goitia Schmitt ist seit dem Schuljahr 2023/24 Schüler des Hochbegabtenzentrums der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar - des Musikgymnasiums Schloss Belvedere und wird dort im Hauptfach Flöte von Benjamin Plag und Anna Cuchal unterrichtet. Beim Bundeswett-bewerb Jugend musiziert in Lübeck erzielte er 2024 einen ersten Preis in der Kategorie Flöte Solo. In den vergangenen beiden Jahren nahm der junge Flötist aktiv an Meisterkursen mit Renate Greiß-Armin, Mathias Allin, Pirmin Grehl, Dirk Peppel, Gaby Pas-Van Rieth, Christina Fassbender und Anna Dina Björn-Larsen teil. Schon früh entdeckte Eric Goitia Schmitt seine Freude am Orchesterspiel und war 2022 und 2023 Mitglied der Jungen Philharmonie Würzburg und des Bezirksjugendsinfonieorchesters Unterfranken. 2023 und 2024 musizierte er im Bayerischen Landesjugendorchester und spielte dort unter Sir Simon Rattle Gustav Mahlers 1. Symphonie im Herkulessaal der Münchner Residenz. Im gleichen Jahr wirkte er im VBW-Orchester im Rahmen des Festivals der Nationen mit. Eric Goitia Schmitt wurde von der Musikförderung Klaus Thimm unterstützt und erhielt im Jahr 2024 ein Förderstipendium der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung Stendal.

Nepomuk Kranz geboren 2008 in Halberstadt, erhielt seinen ersten Querflötenunterricht bereits im Alter von 6 Jahren von seinem Vater, dem Soloflötisten der Harzer Symphoniker. Ein Jahr später wurde er beim Carl-Schröder-Wettbewerb 2016 in Sondershausen mit einem Förderpreis bedacht. Erste Orchestererfahrungen sammelte er ebenfalls schon in diesem Alter im Blasorchester Halberstadt. Wenig später wechselte Nepomuk Kranz in das Sinfonische Musikschulorchester Sachsen-Anhalt und seit 2024 ist er Mitglied des Landesjugendorchesters Thüringen. Zahlreiche Preise bei Jugend musiziert auf Regionalebene, Landesebene und Bundesebene sind Ausdruck für Nepomuk Kranz‘ außergewöhnliche musikalische Begabung. 2021 erhielt er einen zweiten Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert und 2024 sogar einen ersten Preis mit der Höchstpunktzahl von 25 Punkten. Nach erfolgreicher Aufnahmeprüfung 2023 besucht Nepomuk Kranz das Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Dort wird er von Benjamin Plag, Solopiccolist der Staatskapelle Weimar, und der Soloflötistin des Theaters Erfurt Anna Cuchal unterrichtet und gefördert. Seit September 2024 ist Nepomuk Kranz Stipendiat der Jürgen Ponto-Stiftung in Berlin. Im gleichen Monat hat Nepomuk das Probespiel für das Bundesjugendorchester (BJO) gewonnen. Jüngst wurde Nepomuk noch mit einem Förderstipendium der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung bedacht.

Imke Lichtwark Die Pianistin Imke Lichtwark wurde in Leipzig geboren und erhielt dort ihren ersten Klavierunterricht an der Musikschule J. S. Bach. Ihr Abitur absolvierte sie am Musikgymnasium „Carl Philipp Emanuel Bach“ Berlin und erhielt dort erste künstlerische Impulse durch Thomas Just. Ihr Diplom legte sie 2015 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Prof. Stephan Imorde ab. 2018 folgte der Abschluss Master of Music Klavier bei Prof. Björn Lehmann an der Universität der Künste in Berlin. Während ihres Studiums verbrachte sie außerdem ein Studienjahr am Mozarteum in Salzburg und arbeitete mit dem Pianisten Prof. Claudius Tanski. Imke Lichtwark ergänzte ihre Ausbildung bei Prof. Irina Edelstein, Prof. Konrad Elser, Prof. Matthias Kirschnereit, Dr. Robert Levin, Ragna Schirmer, Ewa Kupiec und Jonathan Aner. Als Solistin spielte sie im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit der Polnischen Kammerphilharmo-nie unter Wojciech Rajski und im Familienkonzert des Rundfunksinfonieorchesters Berlin unter Michael Sanderling im Konzerthaus Berlin. Gefördert wurde sie durch Stipendien der Ad Infinitum Foundation, der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“ Rostock und Berlin und des „Deutschlandstipendiums“. Des Weiteren ist sie Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe (u.a. Jugend Musiziert, Steinway Wettbewerb, Verfemte Musik Wettbewerb). Ein besonderes Anliegen ist für Imke Lichtwark die Arbeit mit zeitgenössischer Musik, so war sie Akademistin der „Klangspuren International Ensemble Modern Academy“. Darüber hinaus arbeitet sie regelmäßig mit Komponisten zusammen.

Rundfunknahmen folgten beim RBB, NDR, Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur. 2017 erschien die CD „Intervals“ (Medien Kontor Hamburg) mit Werken des Komponisten Ingolf Dahls (1912-1970). 2018 folgte die Ersteinspielung des Klavierwerkes „Six musical moods“ des Künstlers Louis M. Eilshemius (1864-1941), veröffentlicht im Buch „Six Musical Moods“ von Stefan Banz. Neben ihrer Konzerttätigkeit arbeitete Imke Lichtwark als Dozentin an der Chorschule Berliner Mädchenchor. Von 2018-2023 war sie als Lehrbeauftragte und als Künstlerische Mitarbeiterin an der Universität der Künste Berlin tätig. Seit 2021 ist sie Dozentin am Musikgymnasium Schloss Belvedere/Hochschule für Musik in Weimar. Im Oktober 2021 erschien zusammen mit der Mezzosopranistin Alice Lackner die CD „Ernsthaft?!“ (Label GENUIN) auf der Lieder von Schönberg, Zemlinsky und Daigger zu hören sind.

Programm des Abends:

Eric Goitia Schmitt

Johann Joachim Quantz (1697-1773) Triosonate G-Dur für zwei Flöten und Basso continuo

  1. Andante
  2. Allegro
  3. Un poco largo Vivace

Siegfried Karg Elert (1877-1933) Sonata Appassionata

Carl Reinecke (1824-1910) „Undinesonate“ e-Moll, op.167

  1. Allegro
  2. Intermezzo. Allegretto vivace – piu lento, quasi andante
  3. Andante tranquillo
  4. Finale. Allegro molto appassionato, quasi presto


PAUSE

Nepomuk Kranz

Siegfried Karg Elert (1877-1933) Sinfonische Kanzone für Flöte und Klavier

Ian Clarke (*1964) The Great Train Race für Flöte solo

Eldin Burton (1913-1981) Sonatina for Flute and Piano

  1. Allegretto grazioso
  2. Andante Sognando
  3. Allegro giocoso

Franz Doppler (1821-1883) Andante et Rondo für 2 Flöten und Klavier



Den Termin des nächsten Konzerts entnehmen Sie bitte unseren Ankündigungen. Danke.