Andreas Kammenos
Der Blockflötist Andreas Kammenos ist einer der herausragenden jungen Persönlichkeiten der aktuellen Musikwelt. Geprägt von künstlerischer Neugier, stilistischer Souveränität und einem einfühlsamen Umgang mit Instrument und Musik, gestaltet er seine Programme und Auftritte zu Erlebnissen, die beim Publikum nachhaltige Spuren hinterlassen und in lebendiger Resonanz nachklingen. Als erster Blockflötist überhaupt wurde Andreas Kammenos 2025 in die Gruppe der Vancouver Early Music Emerging Soloists aufgenommen, nachdem er bereits bei verschiedenen Wettbewerben ausgezeichnet wurde (u. a. 1. Preise beim Händel-Wettbewerb Karlsruhe, dem International Recorder competition Nordhorn oder der Preis für eine Uraufführung eines eigenen Werks bei den Open Recorder Days Amsterdam). Seine Konzerttätigkeiten führten Andreas Kammenos zum Bachfestival Arnstadt, in die Erich-Schickling-Stiftung Eggisried, zu den Geistlichen Abendmusiken Bad Doberan oder in Rundfunksendungen von NDR, SWR, MDR oder in den Jungen Kulturkanal. Mit dem Ensemble Cappella della Lettera brachte er 2024 die CD „Bachs Lübeck“ beim Label Solo Musica heraus, die unter anderem von Vieille Carne France, Klassik.com oder Windkanal, der Fachzeitschrift für die Blockflöte, gelobt wurde. Andreas Kammenos studiert als erster Vertreter seines Fachs in der Meisterklasse der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Saskia Fikentscher und promoviert über Georg Philipp Telemann als „Music-Meister“ an der HfM Karlsruhe und der Universität Hamburg.
Dasha Vorontsova
Der Cembalistin und Pianistin Dasha Vorontsovas sieht man die Freude an der Musik jeder Epoche auch durch die Wahl ihrer mitunter komplexen und fordernden Studien an: In Karlsruhe studierte sie Zeitgenössische Musik mit Hauptfach Klavier und Cembalo und besuchte Meisterkurse zur Alten Musik unter anderem bei Dmitri Dichtiar oder Jörg Halubek. Dasha Voronsova trat bereits beim »Kleinen Bachfest« Karlsruhe auf, spielte bei den Aschaffenburger Bachtagen oder mit dem KIT-Orchester und führte mehrere Kompositionen aufstrebender zeitgenössischer Komponistinnen und Komponisten urauf. Für sie ist die Vielfalt der Musiksprache ein Ort der Einigung; zugleich glaubt sie, dass jedes Musikstück in seiner Aufführung zeitgenössisch bleibt – gleichgültig, wann es ursprünglich entstand.
Dieterich Buxtehude (1637-1707) Zwei Choralvorspiele
Agostino Steffani(1654-1728) Sonata in d-Moll, IH06
Georg Philipp Telemann(1681-1767) Sonatine in a-Moll, TWV 41:a4
Andreas Kammenos (*2004) Zwei Unvermutungen
Ryōhei Hirose (1930-2008) Meditation, R-103
Franz Schubert (1797-1828) Sonate in a-Moll „Arpeggione“, D 821
Daniel Behle (*1974) Der Flug des Reihers (2006)
Johann Sebastian Bach (1685-1750) Sonate in h-Moll, BWV 1030
Den Termin des nächsten Konzerts entnehmen Sie bitte unseren Ankündigungen. Danke.