Martin Höhler
Der Tenor Martin Höhler ist als gefragter Solist und Ensemblesänger im Großraum Stuttgart, in Hessen und in ganz Deutschland unterwegs. So kann man ihn solistisch vor allem mit Werken der Alten Musik, aber auch mit selbstkonzipierten Liedprogrammen erleben. Mit seinem Alte-Musik-Ensemble con:solatio musicae gewann er beim Orlando-di-Lasso-Wettbewerb der Landshuter Hofmusiktage 2025 den zweiten Preis. Seit 2024 ist er freier Mitarbeiter des RIAS Kammerchor Berlin (Ltg. Justin Doyle) und Mitglied der Gaechinger Cantorey (Ltg. Prof. Hans-Christoph Rademann). Außerdem wirkt er in anderen renommierten Ensembles wie dem Kammerchor figure humaine (Ltg. Prof. Denis Rouger) mit und ist Stipendiat des Live Music Now Stuttgart e.V. und der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung Stendal.
Geboren 1999 wuchs er in Limburg (Lahn) und Umgebung auf. Ab 2008 genoss er seine erste musikalische Ausbildung bei den Limburger Domsingknaben, absolvierte 2017 sein Abitur und daraufhin einen Bundesfreiwilligendienst. Im Wintersemester 2018 begann er sein Studium in Stuttgart, zunächst mit Philosophie an der Universität Stuttgart, dann zusätzlich mit Gesang an der HMDK Stuttgart bei Prof. Teru Yoshihara. Zurzeit studiert er beide Fächer jeweils im Master und arbeitet außerdem als studentische Hilfskraft am Institut für Philosophie der Universität Stuttgart und am Lehrstuhl für Philosophie und Ästhetik an der AbK Stuttgart bei Prof. Daniel Martin Feige.
www.martin-hoehler.de
con:solatio musicae
Das 2024 gegründete Ensemble con:solatio musicae gewann beim Orlando di Lasso-Wettbewerb der Landshuter Hofmusiktage 2025 den 2. Preis und begeistert sich für die historisch informierte Interpretation Alter Musik. Die acht Mitglieder lernten sich während ihres Studiums an der HMDK Stuttgart kennen und durften dort ihre ersten gemeinsamen Auftrittserfahrungen sammeln. Nicht nur das kommunikative Zusammenspiel, auch die instrumentale und vokale Praxis inspirieren sich gegenseitig und beleben die Interpretationen des Ensembles. Mit der Bearbeitung von Pop-Songs lotet con:solatio musicae neue Klangräume seines barocken Instrumentariums aus.
Emanuel Treutwein
studierte in Augsburg, Feldkirch (AT) und Stuttgart klassische Gitarre, bevor er sich unter Anleitung von Prof. Johannes Monno und Niels Pfeffer auf Lauteinstrumente spezialisierte. Seit September 2025 ist er Teil der Lautenklasse von Prof. Julian Behr an der Schola Cantorum Basiliensis. Neben regelmäßigen Projekten mit verschiedenen Chören und Orchestern ist das Ensemble con:solatio musicae und die Arbeit mit Martin Höhler momentan zentraler Bestandteil seiner Arbeit. Zusätzlich engagiert er sich kammermusikalisch in verschiedenen Besetzungen an Projekten in der Hochschule.
Johann Friedrich Fasch (1688–1758) Sonate für 2 Violinen, Viola & Continuo FaWV N:d3 | 3. Largo
Georg Friedrich Händel (1685–1759) HWV 58.29 „Where'er you walk“ (aus: Semele)
Johann Sebastian Bach (1685–1750) BWV 6.5 „Jesu, lass uns auf dich sehen“
Johann Friedrich Fasch (1688–1758) Sonate für 2 Violinen, Viola & Continuo FaVW N:d3 | 4. Allegro
Amy Winehouse (1983–2011) Back to Black (aus: Back to Black)
Georg Philipp Telemann (1681–1767) „Core, core, senza amore non giorai“ (aus: Der geduldige Socrates)
Johann Sebastian Bach (1685–1750) BWV 245.13II „Zerschmettert mich ihr Felsen und ihr Hügel“
Georg Philipp Telemann (1681–1767) Ouverture-Suite „La bizarre“ TWV 55:G2 | 5. Sarabande
Reinhard Keiser (1674–1739) „Bella il tuo cor vogl'io“
Johann Stobaeus (1580–1646) Du bist meine Zuversicht
Tamino (*1996) Habibi (aus: Amir)
Henry Purcell (1659–1695) Music for a while
John Danyel (1564–1626) Time cruel time
Francesca Caccini (1587–1640) Lasciatemi qui solo
Mitski (*1990) My love mine all mine (aus: The Land Is Inhospitable and So Are We)
Claudio Monteverdi (1567–1643) Oblivion soave (aus: L’incoronazione di Poppea)
Den Termin des nächsten Konzerts entnehmen Sie bitte unseren Ankündigungen. Danke.