Annika Poltersdorf
2008 in Halle (Saale) geboren, erhielt Annika Poltersdorf bereits früh eine umfassende musikalische Ausbildung. Am Konservatorium „Georg Friedrich Händel“ in Halle begann sie mit Blockflötenunterricht bei Martina Quaas und erhielt ab 2018 Oboenunterricht bei Anne Marggraf. Schon früh machte sie durch zahlreiche Wettbewerbserfolge auf sich aufmerksam. Bei „Jugend musiziert“ wurde sie mehrfach mit ersten Preisen auf Regional- und Landesebene ausgezeichnet. 2024 erreichte sie im Bundeswettbewerb mit 25 Punkten die Höchstpunktzahl. Auch in der Kammermusik war sie wiederholt erfolgreich.
Für ihre künstlerische Entwicklung erhielt Annika Poltersdorf bereits mehrfach bedeutende Förderungen und Auszeichnungen. 2021 wurde ihr der Landesförderpreis des Landes Sachsen-Anhalt verliehen, 2023 erhielt sie einen 2. Preis beim Deutschen Musikschulwettbewerb der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung. 2024 wurde sie mit dem Menahem-Pressler-Preis des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet. Im Herbst 2025 folgten der Klaus-Froboese-Jugendpreis der Internationalen Händel-Gesellschaft sowie das Klassik-Stipendium der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung. Zudem ist sie Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben. Eine wichtige Rolle in ihrer musikalischen Entwicklung spielt die Orchesterarbeit. Seit 2021 ist Annika Mitglied des Landesjugendorchesters Sachsen-Anhalt. Nach erfolgreich absolviertem Probespiel wurde sie 2025 in das Bundesjugendorchester aufgenommen. Mit diesem gastierte sie unter Anderem im Concertgebouw Amsterdam, in der Berliner Philharmonie, im Konzerthaus Berlin, in der Elbphilharmonie Hamburg sowie dem staatlichen Opern- und Balletttheater Tiflis „Sakaria Paliaschwili“ und dem Meskhishvili Theater Kutaisi.
Von 2024 bis 2026 war Annika Jungstudentin bei Prof. Nick Deutsch an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie bei Meisterkursen, u. A. bei Katharina Martini, Prof. Matthias Bäcker und Prof. Sergio Sanchèz.
Seit Oktober 2026 studiert Annika Oboe im künstlerischen Hauptfach an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Sergio Sanchèz.
Moeko Ezaki
wurde in Tokio geboren. Sie kann bereits auf eine rege Konzerttätigkeit verweisen, u. A. als Solistin mit dem MDR-Sinfonieorchester, dem Orchester Symphonique et Lyrique de Nancy und dem Tokyo Symphony Orchestra. Die Pianistin absolvierte die in Japan hoch angesehene T oho Music High School und studierte anschließend sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudiengang am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris (CNSMDP) bei den Professoren Frank Braley und Haruko Ueda. Ab 2019 studierte sie an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ bei Prof. Gerald Fauth, wo sie im Sommer 2022 ihr Meisterschülerstudium erfolgreich mit dem Gesamtprädikat „Mit Auszeichnung bestanden“ absolvierte. Seit 2023 ist sie als Lehrbeauftragte an der Leipziger Musikhochschule tätig. Ebenfalls erhielt Moeko Ezaki zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, darunter beim 8. Internationalen Klavierwettbewerb in Verona/Italien (den 2. Preis sowie Spezialpreise als beste weibliche Teilnehmerin und für die beste Interpretation einer klassischen Sonate), beim 26. Internationalen Klavierwettbewerb in Epinal/frankreich (den Preis sowie die Sonderpreise „Orchestre Symphonique et Lyrique de Nancy“ und „S.A.C.E.M. Contemporary Music“), sowie beim Internationalen Salzburg-Mozart Wettbewerb für Kammermusik und beim 4. Internationalen Klavierwettbewerb in Tokio/Japan. Moeko Ezaki ist als offizielle Klavierpartnerin zu Gast bei den wichtigsten internationalen Wettbewerben. Dazu zählen der ARD-Wettbewerb München und der Königin Elisabeth Wettbewerb Brüssel.
Georg Friedrich Händel (1685 – 1759) Sonate in F-Dur für Oboe und Klavier Adagio-Allegro-Adagio-Bourée-Menuetto
Benjamin Britten (1913 – 1976) 1.Pan (six metamorphoses after Ovid)
Ludwig August Lebrun (1752 – 1790) Oboenkonzert Nr. 1 in d-Moll Allegro-Grazioso-Rondo
Alessandro Marcello (1673-1747) Oboenkonzert in d-Moll Andante-Adagio-Presto
Marina Dranishnikova (1929 – 1994) Poème
Camille Saint-Saëns (1835 – 1921) Sonate für Oboe und Klavier in D-Dur Andantino-Allegretto-Molto Allegro
Den Termin des nächsten Konzerts entnehmen Sie bitte unseren Ankündigungen. Danke.